Im vergangenen Jahr wurde sie wegen der Pandemie abgesagt. Jetzt kann die Segel-Weltmeisterschaft der Yngling-Klasse auf dem Großen Müggelsee stattfinden. Vom 24. bis 31. Juli treten einige der besten Segler der Welt hier an. Auch ein Berliner hat gute Titelchancen.
„Berlin kann sich auf ein echtes Highlight freuen! Selten haben sich so viele Segler von Weltrang in der Hauptstadt versammelt“, sagt Cheforganisator Jan Prockat (58). Er ist Sportwart beim Yachtclub Berlin-Grünau, der die WM ausrichtet. Zuständig ist er für die sportliche Durchführung auf dem Wasser.
Während der Regatten wird er auf dem Startschiff sicherstellen, dass keiner zu früh startet und alle den Kurs einhalten. Mehr als 50 Teilnehmer aus 13 Ländern haben sich seiner Auskunft nach registriert. Mit dabei seien Starter aus Australien, Argentinien und zahlreichen europäischen Ländern. „Als ausrichtender Verein wollen wir diese Chance nutzen, unseren schönen Sport auch den Menschen an Land näherzubringen. Segeln soll sich nicht nur weit draußen auf dem Wasser abspielen. Wir möchten die Begeisterung dafür bis ans Ufer tragen.“
Vor dem Start müssen alle Boote zirka 800 Meter die Müggelspree durchfahren. Dabei kommen sie direkt am Spreetunnel, dem Restaurant Ehrlich, der Hafenbar und der Dampferanlegestelle am Müggelpark vorbei. Zwischen 11 und 11.30 Uhr, so schätzt der Organisator, werde dort jeweils die ganze Armada entlangsegeln. An den ersten beiden WM-Tagen finden laut Prockat Vermessungen statt. Der erste Renntag ist der 26. Juli. Das Finale mit Siegerehrung auf dem Vereinsgelände am Müggelseedamm 72 steigt fünf Tage später. Der 29. Juli sei als Reservetag eingeplant, sofern schlechtes Wetter zu Verzögerungen führen sollte.
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